Tabus (Ungeeignete Lebensmittel)
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Die Babynahrung sollte nur aus Bestandteilen bestehen, die der Gesundheit Ihres Kindes zuträglich sind.
Die nachfolgend aufgelisteten Lebensmittel sind in der Babykost, egal ob selbst zubereitet oder gekauft, zu vermeiden.
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Schauen Sie bei fertigen Gläschen genau auf die Angabe der Inhaltsstoffe. Vieles, was Erwachsenen schmeckt und bekommt, ist für Babies tabu.
Salz
Babies kennen und vermissen keine Würze. Sie sind mit dem natürlichen Geschmack der Lebensmittel zufrieden. Salz entzieht dem Körper Wasser und belastet die Nieren.
Gewürze und Kräuter
Sie sollten auf Gewürze und Kräuter im Babybrei verzichten, um das Allergierisiko zu minimieren. Petersilie, Knoblauch und Zwiebel wird von einigen Kinderärzten jedoch noch erlaubt.
Zucker
Zucker in Lebensmitteln und Getränken (z. B. Säfte und Tees) ist tabu. Er raubt dem Körper Calcium und fördert Karies. Vermeiden Sie unbedingt zuckerhaltige Getränke in Nuckelflaschen, die ständing die Milchzähnchen umspülen.
Kaltgepresste Öle
Kaltgepresste Öle sind für Babys nicht geeignet. Da sie nicht raffiniert sind, können sie Schwermetalle und Rückstände von Pflanzenschutzmitteln enthalten. Im ersten Lebensjahr sollten Sie auf diese Öle besser verzichten. Verwenden Sie für den Babybrei Pflanzenöle mit hochwertigen Fettsäuren. Besonders zu empfehlen ist Rapsöl, aber auch Soja-, Sonnenblumen- oder Maiskeimöl sind geeignet.
Honig
Bienenhonig enthält manchmal Keime eines bestimmten Bakteriums (Clostridien botulinum), das im Darm von Säuglingen ein gefährliches Gift bilden kann. Muskelschwäche, in schlimmen Fällen sogar Atemlähmung sind die Folgen. Im ersten Lebensjahr ist Honig deshalb verboten.
Naturbelassene Milch
Entgegen früherer Ansicht, wird heute naturbelassene Milch als viel zu gefährlich für Säuglinge eingestuft. Streichen Sie diese aus dem Ernährungsplan Ihres Babies.
Viele Babykosthersteller wollen uns etwas anderes glauben lassen, aber Fakt ist, Babys brauchen weder Joghurt noch Pudding.
Sojadrinks aus dem Reformhaus oder Bioladen sind nicht für Babys und Kleinkinder geeignet. Sie haben keine Muttermilchnähe, kaum Calcium, stimmen weder in der Vitaminierung noch in den Eiweiß Fett Kohlenhydrat Bereichen. Dasselbe gilt für die so genannten Reismilchen. Sie sind auf Grund ihrer Zusammensetzung keine Alternative für Säuglinge und Kleinkinder.
Ziegenmilch (Ziegenmilchsäuglingsnahrung) wird häufig empfohlen, sollte dann aber unbedingt Calciumangereichert sein, sowie die Vitaminierung und Schadstoffkontrollen wie Babynahrung haben. Kreuzreaktionen von Ziegen- und Kuhmilch wurden bereits beobachtet.
Gluten ist ein Eiweißstoff, welcher für allergische Reaktionen im Magen-Darm-Trakt veranwortlich sein kann. Die dazugehörige Krankheit nennt sich "Zöliakie". Sie ist eine seltene allergische Verdaungskrankheit, welche auch im späteren Alter auftreten kann. Die Symptome sind Hautreaktionen, Bauchschmerzen, Unwohlsein etc. Daher gibt es eine Faustregel - geben Sie Ihrem Kind bis zum Abschluß des 11. Lebensmonates am besten glutenfreie Breie. Das hemmt die Bereitschaft an Zöliakie zu erkranken. Glutenfrei sind u.a. Hirse, Reis und Mais. Glutenfreie Breie können Sie ab dem 7. Monat - nach Einführung des Obstbreies Ihrem Kind unbedenklich reichen. In gut sortieren Dorgerien finden Sie eine große Auswahl an glutenfreien Babybreien.
Weiterführende Links:
Mehr News und Informationen zum Thema Zöliakie finden Sie bei bei Curado.de.