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Fütterungsplan

Babybreie - Beikost für das Baby - Wissenswertes zum Thema Babybrei

Fütterungsplan für Beikost


Milch schrittweise ersetzen

Als Faustregel empfehlen Experten, dass Sie jeden Monat eine Milchmahlzeit durch eine Breimahlzeit ersetzen.

Beginnen Sie - etwa im fünften Monat - am besten mittags vor der Milchmahlzeit mit einigen Löffeln Karottenmus aus dem Gläschen. Karotten sind normalerweise gut verträglich und wegen ihrer hohen Eigensüße bei Babys sehr beliebt. Mag es doch keine Karotten, bieten Sie ihm Obstmus (Apfel, Banane, Birne) an.

Bis zum Ende des fünften Lebensmonats sollte eine Milchmahlzeit durch einen Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei (150-200 Gramm) ersetzt sein.

Übersichtstabelle Beikost

Alter Beginn 5.Monat Ende 5.Monat 6.Monat 7.bis 9.Monat 10.bis 12.Monat
Früher Morgen Milch Milch Milch Milch 5
Vormittag Milch Milch Milch Milch 6
Mittag 1 2 2 2 7
Nachmittag Milch Milch Milch 4 4
Abend Milch Milch 3 3 8

1= Gemüsebrei+Brust/Flasche
2= Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei (6x wöchentlich,1x fleischlos,Obstmus als Dessert)
3= Vollmilch-Getreide-Brei
4= milchfreier Getreide-Obst-Brei
5= Brust,Flasche oder Vollmilch+Brot+Obst
6= Obst+Getreideflocken oder Brot
7= Gemüse,Kartoffeln,Reis,Nudeln,Obst,Fleisch (6x wöchentlich)
8= Vollmilch-Getreide-Brei oder Brot+Milch+Obst

Ab dem 1. Lebensjahr

Gegen Ende des 1. Lebensjahres ersetzt das Butterbrot den Getreidezusatz. Es gibt Brot zur Milch.

Beispiel für einen Tagesplan:

Morgens: Muttermilch oder Säuglingsmilch, später Brot +Milch
Vormittags: Obst, Getreideflocken oder Brot evtl. mit Saftschorle
Mittags: Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Mahlzeit
Nachmittags: Getreide-Obst-Brei, später: Obst +Brot
Abends: Vollmilch (bzw. HA-Nahrung)-Getreide-Brei, später Brot +Milch

Gegen Ende des 1. Lebensjahres kann ein Stück Obst zusammen mit einem Stück Brot gegeben werden. Auch ein gröberes Müsli aus Flocken und Obst ist dann möglich.

Getränke für das Baby:

Abgekochtes (Mineral-)Wasser ist der ideale Durstlöscher.

Am einfachsten ist es, morgens Wasser abzukochen (oder gegen Ende des ersten Lebensjahres einen geeigneten Kräuter- bzw. Früchtetee aufzubrühen) und in eine saubere Isolierkanne abzufüllen. So ist für einige Stunden Vorrat parat.

(Mineral-)wasser, ungesüßter Tee nach Wahl.

Das Kind kann zunehmend am Erwachsenenessen teilnehmen. Zurückhaltend sollten Sie noch sein bei stark blähendem Gemüse wie Hülsenfrüchten, sehr fetten, schwer verdaulichen Speisen und scharfen, sehr salzigen Produkten.

Sehr kleine harte Lebensmittel wie Nüsse können beim Verschlucken gefährlich werden.

Ungeeignet sind, wegen eventueller hygienischer Risiken, rohe tierische Produkte wie nicht durchgegarte Fleischwaren, rohes Ei und Rohmilch. Instanttees sind häufig sehr süß und tragen damit zur Süßgewöhnung bei.

Säfte sollten nur verdünnt mit Wasser gegeben werden. Mischung: mindestens 2 Teile Wasser auf höchstens 1 Teil Saft. Ein Dauernuckeln ist zu vermeiden, da die Fruchtsäure und der natürliche Zuckergehalt in den Säften die Zähne angreifen. Fertige Tee-Saft-Mischungen sind in der Regel auch zu süß.

Ab 8. Monat kann der Säugling langsam an das Trinken aus der (Lern-) Tasse bzw. dem Becher gewöhnt werden. Am zweiten Geburtstag sollte der Sauger endgültig ausgedient haben.

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